Glückseligkeit ist kein Ziel, das wir irgendwann erreichen, sondern ein Zustand, der in uns wohnt – verborgen unter den Schichten von Erwartungen, Ängsten und Konzepten darüber, was uns glücklich machen soll. Es gibt viele Wege, sie wiederzuentdecken, doch alle führen nach innen.
Einer dieser Wege ist Stille. Wenn wir aufhören, uns im Außen zu verlieren, wenn wir wirklich ankommen im gegenwärtigen Moment, beginnt sich etwas zu öffnen. Die Gedanken werden leiser, und plötzlich ist da eine tiefe, grundlose Freude – nicht abhängig von Umständen, sondern einfach da.
Ein anderer Weg ist Liebe. Nicht nur die Liebe zu anderen, sondern die Fähigkeit, das Leben selbst zu umarmen – mit all seinen Höhen und Tiefen. Wer mit offenem Herzen lebt, wer bereit ist, auch die Schatten zu umarmen, erfährt Glückseligkeit als ein stilles Leuchten, das immer da ist.
Auch Hingabe führt zur Glückseligkeit: das Loslassen des Widerstands, das Vertrauen in den Fluss des Lebens. Wenn wir nicht mehr krampfhaft festhalten, beginnt sich die Welt in einer anderen Tiefe zu zeigen.
Glückseligkeit ist kein entferntes Versprechen. Sie ist hier, jetzt – in der Einfachheit des Seins, in der Berührung eines Moments, in der Leichtigkeit eines freien Herzens.